01.05.2012

(billede: (c) Tadracomix)
Da jeg for nylig
var ved at købe ind, stod jeg foran ægge-reolen. Der er både økologiske æg,
buræg og noget ind i mellem. Prisforskellen er ikke enorm, synes jeg. Som kunde
kan man altså hver gang, man køber æg, medbestemme, hvordan landets høns har
det.
Enten kan man
vælge, at man supporter de økologiske høns, der får økologisk foder, har adgang
til grønne udendørsarrealer og får mere plads (læs mere om bestemmelserne for
økologiske æg).
Eller man kan sige, ja, jeg vil hellere spise æg af høns, som lever deres liv
på en A4-ark, får deres næb trimmet og aldrig ser solen (læs mere om vilkårene
for burhøns).
Selv om, der tit står ”buræg” på pakken, vælger mange mennesker som jeg ser i
supermarkedet det billigere køb.
07.04.2012

An personalisierte Google-Adds, Reklame für den Kühlschrank,
nach denen man neulich suchte, und zielgenaue Newsletter von Amazon haben wir
uns ja bereits gewöhnt. Aber das Stalking mancher Internet-Werber überschreitet
zunehmend neue Schmerzgrenzen.
Kunden-Jagd auf Facebook
Nehmen wir das Beispiel von der Ärztin, die sich neulich
erstmals ein Profil auf Facebook einrichtete...
02.03.2012

Mit Fahrgemeinschaften wird einem nie langweilig. Nicht nur, dass man die schrägsten Menschen dabei kennen lernen kann. Auf Deutschlands Autobahnen reisen die kuriosesten Dinge per Mitfahrgelegenheit.
10.02.2012

Europas Konsumenten schmeißen jeder jedes Jahr im Schnitt 95 Tonnen Lebensmittel weg, die Industrie noch viel mehr: 186 Tonnen. Nur in Nordamerika kommt noch mehr Essbares in den Müll. Das geht aus der FAO-Studie „Global food losses and food waste“hervor.
Und oft ahnt man es ja auch, wenn man in die hinteren Ecken des eigenen Kühlschranks schaut. Da stehen uralte saure Gurken, liegen drei schrumpelige Kartoffeln und eine keimende Zwiebel, ein Ei, dessen Verfallsdatum abgelaufen ist – und allzu oft muss man die Reste dann wegwerfen, wenn sie zu lange gelegen haben. Aber was soll man auch damit machen?
25.01.2012
Was passiert eigentlich um die Mittagszeit, wenn man normalerweise auf Arbeit ist? Sieht die "Welt" dann ganz anders aus? - Wir sind eine Runde spazieren gegangen, um es herauszufinden. Die Antwort vorweg: Ja!
"Pöbelnde" Kindergartenkinder

27.12.2011
Zum Jahresende noch ein kurzer Kommentar zum „Ende des
Brots“! In Zeiten von weltweiter Überbevölkerung und Resourcenknappheit, soll
es hier aber nicht um die Tücken der globalisierten Agrarwirtschaft gehen,
sondern um ein beinahe ebenbürtiges Thema: die tausend Namen der letzten
Brotscheibe.

Für die Einen eine Delikatesse, für die Anderen Abfall.
Für mich ist die erste oder letzte Scheibe eines knusprigen Brots immer
besonders lecker, aber seit ich in Dänemark wohne, muss ich feststellen, dass
diese „Delikatesse“ dort meist verschmäht wird. – Egal ob Oma, Schwiegervater
oder Schwägerin, alle überspringen die erste oder letzte Scheibe vom Rugbrød
und greifen zur nächsten. Zugegebenermaßen schmeckt diese auch nicht so
knusprig wie das Pendant eines frisch gebackenen Mischbrots.
15.11.2011
Noch nicht mal auf der Welt, machen viele Babys heute schon
online Karriere. Ob auf Facebook, StudiVZ oder sogar der ersten, eigenen
Homepage – die ersten Ultraschallbilder des Nachwuchses sind häufig schon vor
der Entbindung online. Die krassesten Ausläufer dieser Entwicklung sind
positive Schwangerschaftstests in den Bildergalerien von sozialen Netzwerken,
noch bevor die Eltern ganz sicher sein können, dass es der Embryo überhaupt ins
nächste Stadium – zum Fetus – schafft. Schließlich gehen Wissenschaftler davon
aus, dass die Natur etwa die Hälfte der befruchteten Eizellen schon in den
ersten zwei bis drei Wochen und bis zur etwa zwölften Schwangerschaftswoche wieder
aussortiert. Wenn die Netzgemeinschaft den ersten Schwangerschaftstest,
Ultraschallbilder und Fotos vom schwangeren Bauch synchron online mitverfolgen
kann, ja auch schon den Namen des Kindes erfährt, kann man von Glück sprechen,
wenn die Geburt dann nach bereits neun Monaten werdendem Leben in der Öffentlichkeit
problemlos überstanden ist. – Wahrscheinlich wird es auch hier nicht mehr lange
dauern, bis gar Befruchtung und Entbindung per Webcam im Internet live zu
beobachten sind. Die ersten Fotos des Babys werden noch aus dem Kreissaal per
Handy auf Facebook gepostet und dann geht es weiter mit dem minutiösen
Protokoll aus dem Tagesablauf eines Kleinkindes – z.B. auf der eigenen
Homepage. Hier können Großeltern, Bekannte und praktisch die ganze Welt
mitverfolgen, ob Klein-Laura nun heute ein Bäuerchen gemacht oder gerade
Durchfall hat. Leider ist es bisher zuweilen schwer, Inhalte dauerhaft wieder
aus dem Netz zu entfernen. Wollen wir für Laura und all die anderen
Online-Babys hoffen, dass künftige Arbeitgeber nicht, neben den Profilen in
sozialen Netzwerken, auch die alten Babyseiten potentieller
Bewerbungskandidaten anschauen werden…
26.10.2011
Facebook kan bruges til mange ting. Her kommer et par eksempler fra kun en formiddag: // Facebook kann man für alles mögliche brauchen. Hier ein paar Beispiele von nur einem Vormittag:
1. Find din kat igen, få solgt din gammel sofa
eller udleje et værelse... // Finde deine Katze wieder, verkaufe dein altes
Sofa oder finde einen Untermieter...
25.10.2011

Hermes har fået en lillebror: Den triumferende Amor snigede sig ud af Thorvaldsens Museum for at skate på Nørrebro, og måske for at skyde den ene eller anden pil ind i et skaterhjerte...
Hermes bor midlertidigt i Malmö, hvor han vil blive vist fra den 26. november i Skånes Konstföreningens höstutställning. Kig gerne forbi og hils på ham! (eller køb ham!)
Auf Deutsch:
Hermes hat einen kleinen Bruder bekommen: Der triumphierende Amor hat sich aus dem Thorvaldsens Museum in Kopenhagen herausgeschlichen, um im Stadtteil Nørrebro zu skaten, und vielleicht, um den einen oder anderen Pfeil in ein Skaterherz zu schießen...
Hermes wohnt übrigens vorübergehend in Malmö, wo man ihn vom 26. November an in Skånes Konstföreningens höstutställning (Herbstausstellung) sehen kann. Schauen Sie gern vorbei und grüßen Sie ihn! (oder kaufen Sie ihn!)
15.09.2011
Als ich im September 2009 in einer Schule in Hamburg meine
Stimme abgab, gab es dort drei Wahlkabinen und außer den zwei Wahlhelfern war
keine Menschenseele zu sehen. Der Schulhof wirkte wie ausgestorben und ich war
zunächst unsicher, ob ich an der richtigen Stelle gelandet war. Klar, es war
mitten am Tag – aber andererseits lag die Wahlbeteiligung in Deutschland 2009
mit 70,78 % auch auf so niedrigem Niveau wie nie zuvor. In meinem Wahlbezirk
kamen sogar nur ca. 65 % der Wahlberechtigten zur Urne.
Im Kontrast dazu: Dänemark
