25.01.2012

Was passiert eigentlich um die Mittagszeit, wenn man normalerweise auf Arbeit ist? Sieht die "Welt" dann ganz anders aus? - Wir sind eine Runde spazieren gegangen, um es herauszufinden. Die Antwort vorweg: Ja!

"Pöbelnde" Kindergartenkinder

Neulich im Park 1

27.12.2011

Zum Jahresende noch ein kurzer Kommentar zum „Ende des Brots“! In Zeiten von weltweiter Überbevölkerung und Resourcenknappheit, soll es hier aber nicht um die Tücken der globalisierten Agrarwirtschaft gehen, sondern um ein beinahe ebenbürtiges Thema: die tausend Namen der letzten Brotscheibe.

Brot_Tadracomix

Für die Einen eine Delikatesse, für die Anderen Abfall. Für mich ist die erste oder letzte Scheibe eines knusprigen Brots immer besonders lecker, aber seit ich in Dänemark wohne, muss ich feststellen, dass diese „Delikatesse“ dort meist verschmäht wird. – Egal ob Oma, Schwiegervater oder Schwägerin, alle überspringen die erste oder letzte Scheibe vom Rugbrød und greifen zur nächsten. Zugegebenermaßen schmeckt diese auch nicht so knusprig wie das Pendant eines frisch gebackenen Mischbrots.

15.11.2011

Noch nicht mal auf der Welt, machen viele Babys heute schon online Karriere. Ob auf Facebook, StudiVZ oder sogar der ersten, eigenen Homepage – die ersten Ultraschallbilder des Nachwuchses sind häufig schon vor der Entbindung online. Die krassesten Ausläufer dieser Entwicklung sind positive Schwangerschaftstests in den Bildergalerien von sozialen Netzwerken, noch bevor die Eltern ganz sicher sein können, dass es der Embryo überhaupt ins nächste Stadium – zum Fetus – schafft. Schließlich gehen Wissenschaftler davon aus, dass die Natur etwa die Hälfte der befruchteten Eizellen schon in den ersten zwei bis drei Wochen und bis zur etwa zwölften Schwangerschaftswoche wieder aussortiert. Wenn die Netzgemeinschaft den ersten Schwangerschaftstest, Ultraschallbilder und Fotos vom schwangeren Bauch synchron online mitverfolgen kann, ja auch schon den Namen des Kindes erfährt, kann man von Glück sprechen, wenn die Geburt dann nach bereits neun Monaten werdendem Leben in der Öffentlichkeit problemlos überstanden ist. – Wahrscheinlich wird es auch hier nicht mehr lange dauern, bis gar Befruchtung und Entbindung per Webcam im Internet live zu beobachten sind. Die ersten Fotos des Babys werden noch aus dem Kreissaal per Handy auf Facebook gepostet und dann geht es weiter mit dem minutiösen Protokoll aus dem Tagesablauf eines Kleinkindes – z.B. auf der eigenen Homepage. Hier können Großeltern, Bekannte und praktisch die ganze Welt mitverfolgen, ob Klein-Laura nun heute ein Bäuerchen gemacht oder gerade Durchfall hat. Leider ist es bisher zuweilen schwer, Inhalte dauerhaft wieder aus dem Netz zu entfernen. Wollen wir für Laura und all die anderen Online-Babys hoffen, dass künftige Arbeitgeber nicht, neben den Profilen in sozialen Netzwerken, auch die alten Babyseiten potentieller Bewerbungskandidaten anschauen werden…

26.10.2011

Facebook kan bruges til mange ting. Her kommer et par eksempler fra kun en formiddag: // Facebook kann man für alles mögliche brauchen. Hier ein paar Beispiele von nur einem Vormittag:

1. Find din kat igen, få solgt din gammel sofa eller udleje et værelse... // Finde deine Katze wieder, verkaufe dein altes Sofa oder finde einen Untermieter...

25.10.2011

Nørrebronx Amor

Hermes har fået en lillebror: Den triumferende Amor snigede sig ud af Thorvaldsens Museum for at skate på Nørrebro, og måske for at skyde den ene eller anden pil ind i et skaterhjerte...

Hermes bor midlertidigt i Malmö, hvor han vil blive vist fra den 26. november i Skånes Konstföreningens höstutställning. Kig gerne forbi og hils på ham! (eller køb ham!)

Auf Deutsch:

Hermes hat einen kleinen Bruder bekommen: Der triumphierende Amor hat sich aus dem Thorvaldsens Museum in Kopenhagen herausgeschlichen, um im Stadtteil Nørrebro zu skaten, und vielleicht, um den einen oder anderen Pfeil in ein Skaterherz zu schießen...

Hermes wohnt übrigens vorübergehend in Malmö, wo man ihn vom 26. November an in Skånes Konstföreningens höstutställning (Herbstausstellung) sehen kann. Schauen Sie gern vorbei und grüßen Sie ihn! (oder kaufen Sie ihn!)

 

15.09.2011

Als ich im September 2009 in einer Schule in Hamburg meine Stimme abgab, gab es dort drei Wahlkabinen und außer den zwei Wahlhelfern war keine Menschenseele zu sehen. Der Schulhof wirkte wie ausgestorben und ich war zunächst unsicher, ob ich an der richtigen Stelle gelandet war. Klar, es war mitten am Tag – aber andererseits lag die Wahlbeteiligung in Deutschland 2009 mit 70,78 % auch auf so niedrigem Niveau wie nie zuvor. In meinem Wahlbezirk kamen sogar nur ca. 65 % der Wahlberechtigten zur Urne.

Im Kontrast dazu: Dänemark

Wahl in Kopenhagen

12.08.2011

nixe alster Hamburg

Während die Kopenhagener Meerjungfrau nach ihrem Shanghai-Ausflug zur Expo 2010 im November wieder an ihren angestammten Platz am Langeliniekai zurückgekehrt ist, hat es die Hamburger Nixe in der Alster bei weitem nicht so lange ausgehalten. Die badende Blondine mit den kräftigen Knien wurde gestern abgebaut und, in Einzelteile zerlegt, wieder verpackt...

30.07.2011

Party_tadracomix

Der Juli neigt sich dem Ende entgegen, aber wir finden schon einen Grund zum Feiern. Ganz offiziell ist der 30. Juli zum Beispiel Feiertag in Marokko, wo man die Thronbesteigung des Königs bejubelt. Während die offiziellen Feiertage im Juli – und besonders am 30. Juli – in den meisten Ländern nicht gerade reich gesät sind, gibt es aber heute doch eine ganze Menge zu feiern. Der Tag des Systemadministrators (nachzulesen hier: http://wiederkehr.tv/gedenktage.php?showall=1) war zwar schon gestern, aber auch der 30. Juli hat noch einiges zu bieten.

30.06.2011


Das Museum Burg Posterstein zeigt zum 250. Geburtstag der Herzogin von Kurland Gemälde, Grafiken, Tagebücher und Briefe aus der Zeit. Unter anderem geht es auch um europäische Salonkultur und den Wiener Kongress. – Oft hat man vom Wiener Kongress gehört, dass die Verantwortlichen Adeligen statt Europa neu zu ordnen, wochenlang auf Bällen tanzten und vor allem schicke Abendveranstaltungen besuchten. die Salons, Bälle und Abendveranstaltungen stellten für die gebildeten adeligen, aber unmündigen Damen oft auch die einzige Möglichkeit dar, am politischen Geschehen zu partizipieren. Dort wurden Kontakte geknüpft, Meinungen ausgetauscht und geflirtet.

26.05.2011

Bus Kopenhagen

Die dänische Flagge, auch „Dannebrog“ genannt, ist ja bekanntlich eines schönen Tages (am 15. Juni 1219) bei der Schlacht bei Lyndanisse, dem heutigen Tallinn in Estland, vom Himmel gefallen. Seitdem gibt die „Dannebrog“ den Dänen Identität und Beschäftigung.