26.09.2010

Im Dezember 2010 erscheint das Kinderbuch "Posti und Stein - Der Ritter, der keine Ruhe fand" der Thüringer Autorinnen Maja Quaas und Marlene Hofmann. Das Buch spielt auf der Ostthüringer Burg Posterstein und dreht sich um die beiden Burggespenster des Museums (Posti und Stein) und deren unerwarteten Gast Ritter Gerhardus de Lapide. Neben einer spannenden Detektivgeschichte ins Mittelalter vermittelt das Buch auch spielend mitteldeutsche Geschichte. Mehr zum Buch: http://www.tadracomix.de/Erzaehlungen.html

15.09.2010

Eine neue Sonderausstellung im Thüringischen Museum Burg Posterstein (http://www.burg-posterstein.de) beleuchtet die Geschichte von etwa 40 Rittergütern im Altenburger Land (Ostthüringen). Die Ausstellung ist bereits der zweite Teil eines ambitionierten Ausstellungsprojektes. In den vergangenen Jahrzehnten hat Historiker Gustav Wolf in regionalen Archiven detaillierte Informationen zu den über 60 ehemaligen Rittergütern im früheren Herzogtum Sachsen-Altenburg gesammelt.

Ausradiert

Dabei zieht sich die Bodenreform von 1945 wie ein roter Faden durch die Geschichte fast aller Altenburger Rittergüter: In der Sowjetischen Besatzungszone enteignete man zwischen 1945 und 1946 alle Großgrundbesitzer, zu deren Gütern über 100 Hektar Land gehörten. Davon waren ein Großteil der ehemaligen Rittergüter, die seit dem Mittelalter als ländliche Verwaltungssitze gedient hatten, betroffen. Manche Güter verschwanden im Laufe der letzten siebzig Jahre vollständig von der „Landkarte“ – diesen Begriff wähle ich deshalb, weil mir erst die digitale archäologische Arbeit bei der Erstellung einer Google Map über die Altenburger Rittergüter das Ausmaß ganz drastisch vor Augen geführt hat. Von manchen ehemaligen Rittergütern steht heute kein einziges Gebäude mehr, von anderen nur einige Stallanlagen und es glich einer Art Detektivarbeit, diese auf der Satellitenansicht ausfindig zu machen.

03.09.2010

Zu einem Blog aus Skandinavien gehört eindeutig auch ein Beitrag zu Elchen. Nun wohnen Elche hauptsächlich in Norwegen und Nordschweden, und ich an der Grenze zu Südschweden. Aber auch nach Dänemark soll sich schon der ein oder andere Elch verirrt haben. Leider ist es diesen mutigen Pionieren, die ihren Lebensraum auf dem europäischen Festland zurückerobern wollten, bisher selten gut ergangen. – Die für die Elche günstigste Variante war noch, dass sie im Öresund schwimmend von den schwedischen Behörden abgefangen und nach Schweden zurückgeschickt wurden. Ausreiseverbot sozusagen.