Kulturstudien XIII: Grand med fire: Wie das Skatspiel nach Dänemark kam…

Wenn ich die 86jährige ältere Dame aus Nord-Jütland reizen höre: „18, …20, …22?“, dann finde ich, dass es nun langsam Zeit wird für die Auszeichnung als Botschafter des Altenburger Landes!
In Dänemark wird bisher nur Whist gespielt – aber da Skat um 1820 herum aus Whist und Schafkopf entstanden ist, gibt es ja eine gemeinsame Grundlage, um das Reizen zu erklären. Direkt übersetzt ins Dänische, klingt das dann so: „Med én, spil to gange elve“, wenn man beispielsweise mit dem Eichel Wenzel grün spielen will…
Auch die Enkel der Skat-begeisterten Dänin haben das Altenburger Spiel inzwischen begriffen und mit einer Karte, die sowohl das Altenburger als das französische Blatt zeigt, wird sich langsam an das bunte (aber viel schönere) deutsche Blatt herangewagt.
Jetzt sind schon erste Fragen laut geworden, ob man nicht einen Skatkurs an der Volkshochschule in Dänemark anbieten könnte. – Na dann, gut Blatt!
