07.04.2012

Stalking Tadracomix

An personalisierte Google-Adds, Reklame für den Kühlschrank, nach denen man neulich suchte, und zielgenaue Newsletter von Amazon haben wir uns ja bereits gewöhnt. Aber das Stalking mancher Internet-Werber überschreitet zunehmend neue Schmerzgrenzen.

Kunden-Jagd auf Facebook

Nehmen wir das Beispiel von der Ärztin, die sich neulich erstmals ein Profil auf Facebook einrichtete...

15.11.2011

Noch nicht mal auf der Welt, machen viele Babys heute schon online Karriere. Ob auf Facebook, StudiVZ oder sogar der ersten, eigenen Homepage – die ersten Ultraschallbilder des Nachwuchses sind häufig schon vor der Entbindung online. Die krassesten Ausläufer dieser Entwicklung sind positive Schwangerschaftstests in den Bildergalerien von sozialen Netzwerken, noch bevor die Eltern ganz sicher sein können, dass es der Embryo überhaupt ins nächste Stadium – zum Fetus – schafft. Schließlich gehen Wissenschaftler davon aus, dass die Natur etwa die Hälfte der befruchteten Eizellen schon in den ersten zwei bis drei Wochen und bis zur etwa zwölften Schwangerschaftswoche wieder aussortiert. Wenn die Netzgemeinschaft den ersten Schwangerschaftstest, Ultraschallbilder und Fotos vom schwangeren Bauch synchron online mitverfolgen kann, ja auch schon den Namen des Kindes erfährt, kann man von Glück sprechen, wenn die Geburt dann nach bereits neun Monaten werdendem Leben in der Öffentlichkeit problemlos überstanden ist. – Wahrscheinlich wird es auch hier nicht mehr lange dauern, bis gar Befruchtung und Entbindung per Webcam im Internet live zu beobachten sind. Die ersten Fotos des Babys werden noch aus dem Kreissaal per Handy auf Facebook gepostet und dann geht es weiter mit dem minutiösen Protokoll aus dem Tagesablauf eines Kleinkindes – z.B. auf der eigenen Homepage. Hier können Großeltern, Bekannte und praktisch die ganze Welt mitverfolgen, ob Klein-Laura nun heute ein Bäuerchen gemacht oder gerade Durchfall hat. Leider ist es bisher zuweilen schwer, Inhalte dauerhaft wieder aus dem Netz zu entfernen. Wollen wir für Laura und all die anderen Online-Babys hoffen, dass künftige Arbeitgeber nicht, neben den Profilen in sozialen Netzwerken, auch die alten Babyseiten potentieller Bewerbungskandidaten anschauen werden…

26.10.2011

Facebook kan bruges til mange ting. Her kommer et par eksempler fra kun en formiddag: // Facebook kann man für alles mögliche brauchen. Hier ein paar Beispiele von nur einem Vormittag:

1. Find din kat igen, få solgt din gammel sofa eller udleje et værelse... // Finde deine Katze wieder, verkaufe dein altes Sofa oder finde einen Untermieter...

19.02.2011

fb_tadracomixMeine Freunde leben jetzt zunehmend digital.

Eine Bekannte erzählte, dass sie jetzt „vielleicht“ einen Freund hat – kennen gelernt via Internetportal. – Das ist praktisch, denn da kann man schon vor dem ersten Treffen die schlimmsten Macken abwählen und nur denen schreiben, die in etwa gleiche Bildung, Hobbys und Lebensvorstellungen haben. Ist die Beziehung erst einmal in Gang, kann man sich in sozialen Netzwerken wie Facebook dann auch prima gleich öffentlich outen und im Beziehungsstatus angeben, mit wem man zusammen, verlobt oder verheiratet ist.

Den nächsten Schritt wagte vor kurzem ein Paar in Schweden: Wie die Zeitung Sydsvenskan am 19. Februar berichtete, hielt Johan Ericson, ein junger Mann aus Östersund, via Facebook um die Hand seiner Freundin Marie Jansson an. Eigentlich wollte er sie dafür zum essen einladen, aber dann schrieb er einfach in die Statuszeile seines Profils @Marie Jansson: Willst du mich heiraten?